hiermit möchten wir Ihnen Anregungen geben, wie Sie Ihre Logistik fit für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in Ihrer Branche machen!

Jeder weiß es, nicht alle handeln danach!

Ohne Logistik geht meist nicht viel im Unternehmen. Hohe Logistikkosten sind oft die Ursache für reduzierte Wettbewerbsfähigkeit. Globalisierung, steigende Kundenwünsche und Umweltauflagen erhöhen den Druck.

Es ist Zeit zum Handeln!

Ein Indiz ist, dass in diesem Jahr ein Drittel aller Großunternehmen Projekte zur Reduzierung der Logistikkosten durchführen. Im Mittelstand arbeitet immerhin jedes vierte Unternehmen daran.

Worum geht es?

Die Logistikkosten betragen je nach Branche in der Industrie 8% bis 13% und im Handel 10% bis 22% vom Umsatz. Über Benchmarks werden unter vergleichbaren Betrieben einer Branche erhebliche Unterschiede festgestellt.

Das Fazit:

Logistikkosten senken ist zwingend erforderlich, Einsparpotentiale sind vorhanden und jede Maßnahme zur Kostenreduzierung lohnt sich!

Wie können Sie vorgehen?

Phase 1: Voruntersuchung

Zunächst müssen Sie Ihre tatsächlichen Logistikkosten identifizieren, denn oft verschwinden Logistikkosten in den Gemeinkosten.

Im zweiten Schritt sind die Kosten genau den logistischen Leistungen und zwar je Unternehmensbereich zuzuordnen.

Dabei sind die Leistungen möglichst detailliert nach Geschäftsvorfällen und / oder Produktgruppen zu detaillieren. Hierdurch erhalten Sie erste Hinweise auf Kostentreiber.

Aus dieser Ist – Analyse und den konkreten Unternehmenszielen werden im nächsten Schritt die Schwachstellen, die Stärken Ihrer Logistik und das Optimierungspotential ermittelt.

Spätestens jetzt sollten unbedingt Erfahrungen und umgesetzte Lösungen anderer Unternehmen, logistische Best Practice und die aktuell am Markt verfügbare Technik einfließen.

Als Ergebnis dieser Voruntersuchung entsteht ein Grobkonzept mit organisatorischen und technischen Maßnahmen zur Kostenreduzierung.

Fast zwangsläufig enthält dieses Konzept gleichzeitig Maßnahmen zur Prozess- und Qualitätsverbesserung, denn Kosten müssen immer in Relation zur logistischen Leistung gesehen werden.

Mögliche Optimierungskonflikte zwischen Kosten senken und Service verbessern müssen in dieser Phase identifiziert und entschieden werden.

Phase 2: Stufenplan

Es ist nicht sinnvoll alles sofort erreichen zu wollen. Deshalb werden die entwickelten Maßnahmen kurz-, -mittel und langfristigen Projekten zugeordnet.

Phase 3: Umsetzung

In den Umsetzungsphasen wird eine laufende Erfolgskontrolle durchgeführt, um die konkreten Ziele abzusichern und Erkenntnisse aus der Praxis einzubeziehen. Im Idealfall entsteht daraus ein kontinuierlicher Prozess zur Verbesserung Ihrer Logistik.

Beispiele und Hinweise dazu!

  • Auftragsabwicklungskosten
  • Lagerkosten (Bestand)
  • Lagerhauskosten
  • Transportkosten
  • Entsorgungskosten
  • Auftragsbearbeitung
  • Kommissionierung
  • Verpackung
  • Einzelauftrag
  • Rahmenvertrag
  • Streckengeschäft
  • Abholauftrag
  • Personalauslastung im Lager
  • Kommissionierfehlerquote
  • Lagerfüllgrad, Lagerreichweite
  • Sortimentsstruktur
  • Fachdienstleister und Struktur
  • IT – Systeme für Planung, Steuerung und Kommunikation einsetzen
  • Belegarme Lagerorganisation mit Barcode und Scannern
  • Mehrfachqualifikation bei Lagerpersona
  • Prozesse standardisieren
  • Handling vereinfachen
  • Erhöhung Bestandstransparenz
  • Kürzere Auftragsdurchlaufzeit
  • Reduzierung der Fehlerquote
  • Flexibler Personaleinsatz
  • Verbesserter Lieferservice
  • Mehrkosten für einen höheren Servicegrad verbessern die Kundenbindung
  • Investitionen zur dauerhaften Produktivitätssteigerung
  • 10% Kostenreduzierung kurzfristig in den ersten 6 Monaten
  • Weitere 10% – 15% mittelfristig nach einem Jahr
  • Bei einem Umsatz von 20 Mio. und 10% Logistikkosten vom Umsatz werden kurzfristig nach 6 Monaten 10% Kosten entsprechend 200.000€ jährlich eingespart.
  • Effizientes Logistikcontrolling sichert den Erfolg langfristig!